Gemeinsam auf der Spur nach dem „guten Leben“ – Einladung zum Fest

Am 17. Oktober findet das Fest des guten Lebens statt

Am 17. Oktober findet das Fest des guten Lebens statt

Was bedeutet „gutes Leben“? Was macht uns glücklich? Solche Fragen bekommen in der Öffentlichkeit zunehmend Aufmerksamkeit. Auch die „Transition Town“-Gruppe Gießen möchte sich diesen Fragen widmen und lädt am Samstag den 17. Oktober zusammen mit „Fest.Land“ im Garten der Kü-Ché zum „Fest des Guten Lebens“ ein. In der Moltestraße 11 wird es ab 13 Uhr ein vielfältiges Programm mit Workshops, Kunst, Essen, Trinken und Live Musik geben.

„Wir bieten den öko-sozialen Initiativen aus Gießen einen Raum, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Damit wollen wir auch ein wenig zum Glück und zur Zufriedenheit der Gießenerinnen und Gießener beitragen. Denn wir sind überzeugt davon, dass es nicht entgrenzter Konsum und Wachstum sind, die wir brauchen, sondern Gemeinschaften, in denen wir unser Leben selbstbestimmt gestalten.“ sagt Nils Seipel, Mitorganisator der Veranstaltung.

Zum Beispiel stellt sich das neue Sharing-Projekt namens „Gießen teilt!“ vor. Eine weitere Inititative vor Ort wird die „Fahrradschmiede“, die Gießener Fahrradselbsthilfewerkstatt sein, eine von vielen Projekten der Gießener Free School. „Sein Fahrrad selbst reparieren zu können kann ein Gefühl von Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit geben. Oft entdecken Besucher schnell, dass sie Probleme mit dem Rad selbst einfacher lösen können als gedacht und man verbraucht auch noch weniger Ressourcen!“, sagt Clemens Thölken begeistert, der gemeinsam mit rund fünf weiteren Personen jeden Mittwoch Abend in der Alten Kupferschmiede FahrradfreundInnen bei der Reparatur ihrer Fahrräder unterstützt. Zum Fest des Guten Lebens wird die „Fahrradschmiede“ einen Fahrradcheck anbieten.

Weitere Angebote sind Yoga- und Meditationskurse oder auch Upcycling-Aktionen und ein Kinderprogramm. „Aus alten Tetra-Packs kann man zum Beispiel Pflanzgefäße basteln, aus Textilresten neue Taschen, aus Ton, Erde und Samen Samenbomben – sogenannte Seedbombs“, erklärt Johannes Schmid von „Fest.Land“. Auch Workshops zum urbanen Gärtnern, Notizhefte binden und Improvisationstheater sollen an diesem Nachmittag Freude bringen – nicht nur Erwachsenen, sondern auch Kindern.

Seipel ist fest davon überzeugt, dass Glück lernbar ist. „Aus der Psychologie sind viele Übungen bekannt, die für mehr Wohlbefinden sorgen. Diese kann man bei unserem Fest kennenlernen und Anleitungen dafür mit nach Hause nehmen.“ Wer beim interkulturellen Kochen mit geretteten Lebensmitteln vom Markt mitmachen möchte, sollte Schneidemesser und Schneidebrett mitbringen. Und wer noch ein paar Metalllöffel zum Mitbringen über hat, kann sicher gehen, dass alle mitessen können. Außerdem ist ein offenes Buffet geplant, zu dem jedeR eingeladen ist etwas mitzubringen. „Es ist ein Fest bei dem Mitmachen gefragt ist. Ob es die Teilnahme an den vielfältigen Workshops ist oder der Austausch mit anderen Besuchern an den Ständen bei Kaffee und Leckereien, man braucht sich nicht berieseln lassen“, sagt Steffen Engelbrecht von „Fest.Land“. „Was macht mich glücklich, wie halte ich mich gesund und wie kann ich mich in meinem nahen Umfeld engagieren? Diese Themen können diskutiert werden.“ Er betont, ein gutes Leben könne mehr sein, als ein großer Fernseher. Austausch und Diskurs seien gefragt.

Für die ästhetische Befriedigung sorgt die KünstlerInnengemeinschaft „Trafo“, die ihre Atelierräume in ebenjenem Gebäude öffnet. Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen zum Programm gibt es auf der Website der Transition Town Gruppe.

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