Bieterunde der SoLaWi Marburg/Gießen für 2016

Das Hoffest in Kirchvers im Oktober 2015 mit frischen Karotten vom Feld. (Foto: SoLaWi Marburg e.V.)

Das Hoffest in Kirchvers im Oktober 2015 mit frischen Karotten vom Feld. (Foto: SoLaWi Marburg e.V.)

Wer Mitglied bei der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) wird, unterstützt die lokale ökologische Landwirtschaft mit fairen Arbeitsbedinugungen und kann jede Woche seinen/ihren Anteil an regionalem Gemüse abholen. Bei der SoLaWi Marburg/Gießen stammt das Gemüse vom Hof „Grünzeug“ aus Kirchvers. Solidarisch ist dieses Konzept auch deshalb, weil nicht alle Mitglieder über die gleichen finanziellen Ressourcen verfügen.

Deshalb gibt es zum Beginn jedes Wirtschaftsjahres eine „Bieterunde“ auf der alle Mitglieder angeben, wie viel sie aufbringen können oder wollen. Ziel ist es, einen bestimmten Betrag, den der Landwirt für das Wirtschaftsjahr benötigt, zusammen zu bekommen. Die diesjährige Bieterrunde findet am Sonntag, den 24. Januar, in der Evangeliumshalle in Marburg Wehrda statt. Los geht es um 14:30 Uhr. Um daran teilzunehmen, muss man vorher allerdings Mitglied werden. „Damit wir planen können, mit wie vielen Anteilen dieses Jahr zu rechnen ist, sollte man sich bis zum 18. Januar angemeldet haben. Zur Not könnte man aber auch noch probieren, spontan zu kommen. Oder sich auf die Warteliste setzen lassen, da es ja immer mal passieren kann, das Leute doch noch abspringen“, sagt Dominik Wittschiebe, der sich in der Gießener „SoLaWi-Fraktion“ engagiert. Die Mitgliedschaft ist nur formal und kostet nichts zusätzlich. Inzwischen sind 175 Anteile vergeben. Im vergangenen Jahr waren es 160. Die SoLaWi wird demnach jedes Jahr etwas größer.

Neben dem Hof „Grünzeug“ bezieht die SoLaWi ihre Zwiebeln vom demeter-Hof Gabriel in Stedebach und den Honig von der Bioland-Imkerei Morgentau von Matthias Grabau. „Unsere Partnerbetriebe sind entweder bioland oder demeter zertifiziert, da sie auch noch anderweitig vermarkten und schon vor Gründung der Solawi bestanden. Aber an sich bräuchten wir kein Bio-Siegel und wenn ein Betrieb auf 100% Solawi umgestellt wäre, könnten wir uns überlegen, das Geld zu sparen“, merkt Annika Schlüter vom Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit an.

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