Wandelklima – Zwei interaktive Theaterabende im Jokus

bild-Klimatheater

Zu Beginn der Veranstaltung kommen drei Personen auf die Bühne, um eine kleine Geschichte aus ihrem eigenen Leben zu erzählen. (Foto: Judith Winkelbach)

Der Klimawandel ist so abstrakt, dass es schwer fällt, die Folgen zu bemerken. Das ist mitunter ein Grund, warum es so schwierig ist, klimagerechte Entscheidungen im Alltag zu treffen. Zwar wissen die meisten beispielsweise über den CO2-Abdruck von Langzeitflügen oder die Folgen von Fleischkonsum, doch Gewohnheiten wird nachgegeben, Fakten werden ausgeblendet. Wie kann trotzdem gesellschaftlicher Wandel herbeigeführt werden?

Mit dieser Frage beschäftigen sich die beiden interaktiven Theaterabende am 2. Und 3. März. „Was brauchen wir in unseren Schulen, Nachbarschaften und Kommunen, damit ein Klima für gesellschaftlichen Wandel entsteht? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt. Durch persönliche Geschichten werden die Widersprüche des Alltags ins Rampenlicht gerückt. Daraus wird ein vergnügliches Spiel, das die Zuschauenden entscheidend mitgestalten“, sagt Dominik Werner, Initiator des Transition Theaters, das sich anhand interkativer Methoden gesellschaftlichen Fragen wie dem Klimawandel aber auch Themen wie Ernährung, Beschleuningung oder sozialer Diskriminierung widmet.

„Nach kleinen Aufwärmübungen kommen drei Menschen aus dem Publikum auf die Bühne und erzählen eine Geschichte aus ihrem Alltag“, erklärt Werner den Ablauf der Veranstaltung. „Per Abstimmung wird dann eine Geschichte ausgewählt und mit einer Improvisation auf die Bühne gebracht. Die Zuschauenden erkunden die Geschichte dann gemeinsam weiter und suchen nach neuen Denk- und Handlungsmöglichkeiten.“

Die beiden Veranstaltungen in Gießen starten jeweils um 18:30 Uhr im Jokus, Ostanlage 25A, und finden in Kooperation mit der Bildungsgruppe des Weltladens und dem Verein Bildungscent e.V. statt. Durchgeführt werden die Aufführungen zusammen mit Schülern der Liebigschule und dem Landgraf-Ludwig Gymnasium Gießen. Der Eintritt beruht auf Spendenbasis. Werner resümiert: „Beide Male findet zwar das gleiche Programm statt, aber durch die Beteiligung des Publikums ist jeder Abend einzigartig.“

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