Schlagwort-Archive: abfall

Plastikfrei einkaufen, geht das?

Mit einfachen Zutaten lassen sich Pflegeprodukte und Reinigungsmittel herstellen.

Wie kann man im eigenen Alltag dazu beitragen, weniger Verpackungsmüll zu produzieren? Diese Frage stellte sich Andreas Arnold, inspiriert vom Film „Plastic Planet“, und begann sich mit seinen Konsumgewohnheiten auseinanderzusetzen. Auf seinem Blog „Plastic Diarybeschreibt er seine Schritte hin zu einem platikfreien Leben. Am Sonntag berichtete er im Rahmen der Vortragsreihe „Zero Waste und was davon übrig bleibt“ über seine Erfahrungen. Weiterlesen →

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Bändern in der Mensa: Damit weniger Essen in der Tonne landet

Dass Leute sich in der Mensa oder andernorts das nicht aufgegessene von Anderen holen, ist natürlich nicht neu. In der organisierten Form bekam vor allem die „Bänderia“ in Freiburg großes Medienecho.

Halb eins in der großen Mensa am Philosophikum I. Eine Gruppe von Leuten steht in der Nähe der Rückgabebänder und spricht Personen an, die gerade dabei sind, ihre Tablette zurück zu geben. „Hast du etwas dagegen, wenn ich Deine Reste übernehme?“ oder „Entschuldigen Sie, darf ich das noch aufessen?“, mit solchen Sätzen sprechen die sieben Studierenden jene an, die noch Essensreste auf ihren Tabletten haben. Sie wollen auf die Lebensmittelverschwendung aufmerksam machen und helfen, sie zu reduzieren. Weiterlesen →

Müllsammelaktion: Zu viel Plastik am Lahnufer

Halbzeit der Müllsammelaktion mit Gruppenfoto: rechts die drei Superheld_innen, in grün: Greenpeace, dazwischen tatkräftige Helfer_innen

Die Stinknormalen Superhelden sind wieder unterwegs. Zusammen mit der Greenpeace Gruppe Gießen und weiteren Umweltinteressierten sammeln sie Müll am Lahnufer ein. „Wir haben Silvesterknaller, Flaschen und viele Kunsstoffverpackungen gefunden, dazu unzählige Zigarettenstummel, Kronkorken und Scherben“, sagt Volle Möhre von den Superhelden. Über Facebook hatten alle gemeinsam zur Müllsammelaktion aufgerufen. Weiterlesen →

Vier Superhelden* räumen auf

Viele Verpackungen aber auch Gegenstände wie alte Verkehrsleuchten finden sich am Lahnufer.

Viel Verpackungsmüll aber auch Gegenstände wie alte Verkehrsleuchten finden sich am Lahnufer.

In Deutschland ist das Umweltbewusstsein hoch und Leute schmeißen ihren Müll nicht einfach in die Gegend. Wer das glaubt, konnte am Sonntag von den „Stinknormalen Superhelden“ vom Gegenteil überzeugt werden. Bei einer öffentlichkeitswirksamen Aufräumaktion säuberten sie Teile des Lahnufers. Weiterlesen →

Unabhängige Gesundheitsberatung veranstaltet jährliche Fachtagung „Ernährung aktuell“

Bettina Kowalsky sorgte mit Bewegung in den Pausen dafür, dass die Müdigkeit beim Publikum verfliegt.

Bettina Kowalsky sorgte mit Bewegung in den Pausen dafür, dass die Müdigkeit beim Publikum verfliegt.

Mit 450 Teilnehmenden war die jährliche Fachtagung, die der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e.V. (UGB) in der Aula der Justus-Liebig-Universität veranstaltete, so gut besucht, dass eine Videoübertragung in den ersten Stock des Gebäudes stattfinden musste. Der UGB setzt sich seit über 30 Jahren für Vollwerternährung ein. Dabei bezieht sich „Vollwerternährung“ aber nicht nur auf die Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe, sondern umfasst auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte im Sinne der Nachhaltigkeit. Die Definition wird auch als „Gießener Formel“ bezeichnet, da sie hier entwickelt wurde. Weiterlesen →

Neuer „Fair-Teiler“ der foodsharing Gruppe beim Schiffenberger Weg

Die Foodsaver räumen den "Fair-Teiler" ein.

Die Foodsaver räumen den „Fair-Teiler“ ein.

Ein Stahlschrank mit leeren Kisten. Es ist der „Fair-Teiler“ von „foodsharing Gießen“, der am Unteren Rain 2, einer Abzweigung des Schiffenberger Wegs steht. Ein Schrank, der genutzt werden soll, um Lebensmittel vor der Tonne zu retten: Alle, die Lebensmittel nicht mehr brauchen, die aber noch gut sind, können sie hier hineinstellen. Ebenso kann sich jeder Lebensmittel aus dem Schrank nehmen. Weiterlesen →

„Dinge, die Spaß machen und gleichzeitig umwelt- und sozialverträglich sind“

Was macht ein "gutes Leben" aus? Vielleicht "schöne Dinge kaufen"...

Was macht ein „gutes Leben“ aus? Vielleicht „schöne Dinge kaufen“…

„Was bedeutet für dich ein gutes Leben?“ Mit dieser Frage werden die Besucher_innen des „Fests des guten Lebens“ am Eingang konfrontiert. Vier Kichererbsen bekommt jede Person in die Hand gedrückt und darf sie wahlweise in Flaschen werfen, die beschriftet sind mit Kriterien wie „Gesundheit“, „gutes Essen/Genuss“, „schöne Dinge kaufen“, „Sinn in dem, was man tut“ oder „Freiheit“. Insgesamt gibt es elf Wahlmöglichkeiten für die vier Kichererbsen. Weiterlesen →

Plastiktüten besteuern?

Shoppingzone Seltersweg: Die meisten Personen laufen mit Plastiktüten herum.

Shoppingzone Seltersweg: Die meisten Personen laufen mit Plastiktüten herum.

Die EU hat im März beschlossen, dass die Mitgliedstaaten Plastiktüten im Handel künftig besteuern dürfen. Bleibt abzuwarten, wie sich die Bundesregierung dazu verhält. In Supermärkten kosten die Plastiktüten – wenn auch nicht als Steuer – ja schon einen geringen Centbetrag. Dies könnte nun unter Umständen auch auf Tüten in Kaufhäusern, Elektro- oder Kleidungsgeschäften zukommen. Weiterlesen →

Follow Your Trash #3: Mit der Bio-Tonne Ressourcen schonen

Ein LKW hat gerade Grünschnitt abgeladen.

Ein LKW hat gerade Grünschnitt abgeladen.

In Hessen kommen pro Einwohner_in etwa 130 Kilogramm Bioabfall pro Jahr zusammen. 80 Kilogramm davon ist Grünschnitt, die restlichen 50 Kilogramm Küchenabfälle. Der Inhalt der Biotonnen der insgesamt 260 000 Einwohner_innen aus Stadt und Landkreis Gießen landen im Kompostierwerk Rabenau in Geilshausen. Es liegt im Grünen, zwei Kilometer entfernt von jeglicher Wohnbebauung. Hier entsteht aus Küchen- und Gartenabfällen Kompost, der die Bodenfruchtbarkeit verbessert. Weiterlesen →

Follow Your Trash #2: „Wird die Deponie undicht, kann alles von vorne losgehen“

Ziegen grasen auf der Wiese. Dass es sich um eine Mülldeponie in der Stilllegungsphase handelt, ist erst einmal nicht ersichtlich.

Altdeponie Reiskirchen: Ziegen grasen auf der Wiese. Dass es sich um eine Mülldeponie in der Stilllegungsphase handelt, ist erst einmal nicht ersichtlich.

Verfolgt man den Inhalt der schwarzen Tonne, so löst dieser sich mit der Müllverbrennung nicht auf. Die Schlacke, die übrig bleibt, muss auf die Deponie. Im Landkreis wurde der unverbrannte Hausmüll bis 1993 bei Gießen Allendorf und bis 2001 in Reiskirchen deponiert. Heute gelangt er nach der Verbrennung auf die Rhein-Main-Deponie in Flörsheim-Wicker. Weiterlesen →