Schlagwort-Archive: CO2-emissionen

Landkreis Gießen startet mit dem Masterplan Klimaschutz

Ein Fauxpas: Leider wurde bei den belegten Brötchen nicht daran gedacht, dass es auch vegane Varianten gibt, die gegenüber tierischen Produkten klimafreundlicher sind.

Wie können mehr Bürgerinnen und Bürger einen nachhaltigen Lebensstil pflegen, so dass sie zu den neuen Klimaschutzzielen aus dem Masterplan beitragen können? Darum drehte sich der Workshop, zu dem verschiedene lokale Nachhaltigkeitsinitiativen, unter anderem die Solidarische Landwirtschaft, Foodsharing, der Ernährungsrat oder die Free School ins Rathaus eingeladen wurden. Weiterlesen →

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Unabhängige Gesundheitsberatung veranstaltet jährliche Fachtagung „Ernährung aktuell“

Bettina Kowalsky sorgte mit Bewegung in den Pausen dafür, dass die Müdigkeit beim Publikum verfliegt.

Bettina Kowalsky sorgte mit Bewegung in den Pausen dafür, dass die Müdigkeit beim Publikum verfliegt.

Mit 450 Teilnehmenden war die jährliche Fachtagung, die der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e.V. (UGB) in der Aula der Justus-Liebig-Universität veranstaltete, so gut besucht, dass eine Videoübertragung in den ersten Stock des Gebäudes stattfinden musste. Der UGB setzt sich seit über 30 Jahren für Vollwerternährung ein. Dabei bezieht sich „Vollwerternährung“ aber nicht nur auf die Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe, sondern umfasst auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte im Sinne der Nachhaltigkeit. Die Definition wird auch als „Gießener Formel“ bezeichnet, da sie hier entwickelt wurde. Weiterlesen →

Postwachstumsökonomie – Wie kann eine Transformation der Gesellschaft funktionieren?

Niko Paech erklärt den identitätsstiftenden Charakter von Produkten.

Niko Paech erklärt den identitätsstiftenden Charakter von Produkten.

Spätestens seit dem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome 1972 ist im öffentlichen Diskurs angelangt, dass ökologische Ressourcen begrenzt sind und dass somit Wohlstandsentwicklung und Ressourcenverbrauch entkoppelt werden müssen. „Hierzu gibt es verschiedene Strategien“, weiß Niko Paech, der an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg den Lehrstuhl für Produktion und Umwelt innehat und darüber hinaus zu Postwachstumsökonomie forscht. Im Rahmen der Ringvorlesung „Nachhaltigkeit leben – alternative Konzepte für den Ernährungsalltag“ ist er nach Gießen gekommen. Weiterlesen →

Herausforderung Klimawandel – Hoffnungsträger Pflanzenkohle

Claudia Kammann stellt ihre Ergebnisse vor.

Claudia Kammann stellt ihre Ergebnisse vor.

Pflanzenkohle ist in aller Munde. Sie sei das Mittel zum „Klimagärtnern“ und würde die Bodenfruchtbarkeit massiv verbessern. Prof. Dr. Claudia Kammann hat an der Universität Gießen zu dem Thema geforscht und stellte einige Ergebnisse nun einem breiteren Publikum vor. Die BUND Kreisgruppe Gießen hatte sie eingeladen. Weiterlesen →

Pflanzenkohleherstellung unter der Lupe

Kevin Friedrich erklärt die Anlage. Sie ist sehr kompakt und passt auf einen Lkw.

Kevin Friedrich erklärt die Anlage. Sie ist sehr kompakt und passt auf einen Lkw.

Die Agenda 21 Gruppe Energie lud zur Besichtigung bei der Firma Pyreg in Dörth ein. Dort werden Anlagen zur Pflanzenkohleherstellung produziert und auch Pflanzenkohle selbst. Interessant ist das Thema in zweierlei Hinsicht: Stofflich, weil die Pflanzenkohle Kompost „veredeln“ kann und energetisch, weil die im Prozess entstehende Abwärme zusätzlich genutzt wird. Weiterlesen →

Follow Your Trash #1: Wo der Gießener Restmüll landet

Die 20-Tonner kippen den Inhalt in den Müllbunker

Die 20-Tonner kippen den Inhalt in den Müllbunker

Vier Tonnen stehen in der Regel in den Höfen der Gießener Haushalte: für Restmüll, Papier, Bioabfälle und Verpackungen. Deutschland sei Meister im Mülltrennen, so heißt es. Wo aber landen die einzelnen Müllfraktionen? Werden die Abfälle noch sinnvoll genutzt? Und gibt es vielleicht sogar bessere Verfahren der Verwertung, als wir sie hier vorfinden? Diese und mehr Fragen möchte diese Serie beantworten. Auftakt macht die schwarze Tonne, in der alles landet, was nirgendwo sonst rein passt. Weiterlesen →

Ist „regional“ besser? – Tagung an der JLU Gießen

Beim Essen wurde konsequenter Weise auch auf Regionalität geachtet.

Beim Essen wurde konsequenter Weise auch auf Regionalität geachtet.

Regionale Produkte können frischer sein, durch kluge Transportlogistik CO2 einsparen und zur Förderung der lokalen Wirtschaft beitragen. Allerdings kommt es vor allem auf die Ausgestaltung an. Regional ist nicht automatisch besser. So in etwa ließe sich zusammenfassen, was auf der Tagung „Appetit auf Zukunft – Regional essen in Hessen“ am Freitag in der Aula der Justus-Liebig-Universität diskutiert wurde. Vor- und Nachteile regionaler Produkte waren aber nicht das einzige Thema. Weiterlesen →

Von der Widersinnigkeit sich vegetarisch zu ernähren

veggibild

Dass der Fleischkonsum im Sinne einer nachhaltigen Ernährung reduziert werden sollte, empfehlen Vegetarierbund (VEBU), Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Greenpeace und viele andere. Aber ganzheitlich betrachtet ist das etwas zu kurz gedacht.

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forumstadt: Über nachhaltiges Bauen

In der Regel werden Plätze am Wasser immer gut angenommen. (Hier: Auf der Landesgartenschau, leider noch kein öffentlicher Raum)

In der Regel werden Plätze am Wasser immer gut angenommen. (Hier: Auf der Landesgartenschau, leider noch kein kostenlos zugänglicher öffentlicher Raum)

Die Stadtplanung verändert sich. Klimawandel, der demografische Wandel aber auch soziale Faktoren erfordern eine nachhaltige Planung. Die Naturbausteine-Firma Rinn organisierte in diesem Zusammenhang das „forumstadt“, wo verschiedene Referenten einem überwiegenden Fachpublikum aus Architekt_innen, Stadt- und Landschaftsplaner_innen spannende Anregungen lieferten. Weiterlesen →

„Powerkick“ auch für das Klima

Der Studentische Arbeitskreis Ernährungsökologie organisiert dieses Semester Kochkurse zur klimafreundlichen Ernährung.

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