Schlagwort-Archive: ökonomie

Das Hanflabyrinth 2016 in der Nähe des Launsbacher Sees ist eröffnet!

Am Eingang bekommen alle Besucher_innen fünf Murmeln, die sie im Glückbarometer verteilen dürfen. Den meisten ist "Gesundheit" am wichtigsten.

Am Eingang bekommen alle Besucher_innen fünf Murmeln, die sie im Glückbarometer verteilen dürfen. Den meisten ist „Gesundheit“ am wichtigsten.

Vom 26. Juni bis zum 2. Oktober 2016 können Neugierige den Weg durch das Labyrinth suchen und dabei jede Menge zu den Grenzen des Wachstums lernen. Begleitet wird der Erlebnisparcours von Konzerten, Filmvorführungen oder Theaterveranstaltungen, die jeweils an den Wochenenden auf der „Grünen Bühne“ stattfinden. Weiterlesen →

Anti-TTIP Aktivitäten in Gießen

Von Anfang an dabei (v. links nach rechts): Margrit Rockenbach, Doris Kreuzkamp, Heike Habermann und Rita Kotschenreuther

Von Anfang an dabei (v. links nach rechts): Margrit Rockenbach, Doris Kreuzkamp, Heike Habermann und Rita Kotschenreuther

Seit 2014 regt sich immer stärkerer Widerstand gegen TTIP, dem transatlantischen Freihandelsabkommen. Der Angleich bestimmter Standards zwischen den USA und Europa soll den Handel erleichtern. Kritiker_innen befürchten indes, ein „Angleich“ komme einer Absenkung gleich. Kommunen und Kreise bilden sogenannte „TTIP freie Zonen“. Doch wie steht es in Gießen um die Kritik an TTIP? Weiterlesen →

Postwachstumsökonomie – Wie kann eine Transformation der Gesellschaft funktionieren?

Niko Paech erklärt den identitätsstiftenden Charakter von Produkten.

Niko Paech erklärt den identitätsstiftenden Charakter von Produkten.

Spätestens seit dem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome 1972 ist im öffentlichen Diskurs angelangt, dass ökologische Ressourcen begrenzt sind und dass somit Wohlstandsentwicklung und Ressourcenverbrauch entkoppelt werden müssen. „Hierzu gibt es verschiedene Strategien“, weiß Niko Paech, der an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg den Lehrstuhl für Produktion und Umwelt innehat und darüber hinaus zu Postwachstumsökonomie forscht. Im Rahmen der Ringvorlesung „Nachhaltigkeit leben – alternative Konzepte für den Ernährungsalltag“ ist er nach Gießen gekommen. Weiterlesen →

Globale Mittelhessen – ab dem 22. Januar werden globalisierungskritische Filme gezeigt

Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer_innen wäre es nicht möglich, die Globale auf die Beine zu stellen.

Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer_innen wäre es nicht möglich, die Globale auf die Beine zu stellen.

„Unser Anspruch ist es, über den eigenen eurozentristisch geprägten Tellerrand hinauszuschauen und andere Perspektiven sichtbar zu machen.“ sagt Manuel Kästner über die Motivation, die Globale Mittelhessen zu organisieren, die nach zwei Jahren Pause nun zum sechsten Mal stattfindet. „Wir verschaffen den sogenannten „Verlierern der Globalisierung“ eine Plattform und fragen mit dem Publikum gemeinsam, was wir tun können, um die Welt gerechter zu gestalten.“ Weiterlesen →

Bedingungsloses Grundeinkommen als Menschenrecht

Der Politikwissenschaftler Werner Rätz referierte im Café Amélie über das bedingungslose Grundeinkommen.

Der Politikwissenschaftler Werner Rätz referierte im Café Amélie über das bedingungslose Grundeinkommen.

„Was würden Sie machen, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?“ Mögliche Antworten interessieren alle, die sich fragen, welche Auswirkungen ein bedingungsloses Grundeinkommen haben könnte. Sich endlich den Dingen zu widmen, für die man sonst zu wenig Zeit hat. Arbeitsangeboten eine Absage zu erteilen, die man für unzumutbar hält. Mehr Zeit mit Freund_innen und Familie zu verbringen. Sich stärker ehrenamtlich zu engagieren. Eigene Projekte, mit denen sich möglicherweise nicht viel Geld verdienen lässt, voranzubringen oder es sich leisten können, erfolgreich selbständig zu werden… All dies könnten Antworten sein. Werner Rätz, Mitglied der attac-AG „Genug für alle“ referierte im Café Amélie über das bedingungslose Grundeinkommen. Weiterlesen →

Handelspolitik im Dienste von Mensch und Umwelt – das Alternative Handelsmandat

Das Alternative Handelsmandat wurde von einem Bündnis aus 50 Organisationen entworfen.

Das Alternative Handelsmandat wurde von einem Bündnis aus 50 Organisationen entworfen.

Seit den 90er Jahren ist, ganz im Sinne der neoliberalen Ideologie, die Anzahl an Freihandelsabkommen am steigen. Dass das, was multinationalen Konzernen zugute kommt nicht automatisch auch dem Allgemeinwohl nützt, hat sich längst gezeigt. Eine Arbeitsgruppe des globalisierungskritischen Netzwerks Attac arbeitet daher an einem Alternativen Handelsmandat (ATM – Alternative Trade Mandate) und möchte hiermit an das EU Parlament herantreten, um die öffentliche Debatte auf Alternativen zu lenken. Johannes Lauterbach, Mitglied von Attac Stuttgart, stellte das ATM in Gießen vor. Weiterlesen →

Zum Weltbodentag: Eine andere ökonomische Betrachtung des Bodens ist notwendig

Was Leerstand mit den Eigentumsverhältnissen des Bodens zu tun hat, erklärt Mühlleitner

Was Leerstand mit den Eigentumsverhältnissen des Bodens zu tun hat, erklärt Mühlleitner.

Boden ist ein wichtiger Produktionsfaktor. Während die Klassische Wirtschaftstheorie die Produktionsfaktoren Arbeitskraft, Kapital und Boden benennt, sind es in der Neoklassik, die heute allgemein anerkannte Wirtschaftstheorie, nur noch Kapital und Arbeit. Boden wird also zum Kapital gezählt und damit seine Besonderheit übersehen: Boden ist nicht vermehrbar. Weil er aber trotzdem wie andere Waren behandelt wird, kommt es zu Spekulation, Leerständen und einem zunehmenden Flächenverbrauch. Daniel Mühlleitner, Umweltökonom an der Justus-Liebig-Universität, erklärt im Interview, warum er eine andere ökonomische Sichtweise auf den Boden schon längst für überfällig hält. Weiterlesen →